​Klauenerkrankungenwie Mortellaro, Zwischenklauenentzündung und Interdigitale Dermatitis äußern sich in der Form von Lahmheit. Viele Klauenerkrankungen kommen aber erst beim Beschneiden ans Licht. Das bekannteste Symptom der Klauenerkrankungen ist Lahmheit.
Kühe mit schlechten Klauen bleiben öfter liegen, lassen sich oft am Futter- oder Trinktrog vertreiben, verbrauchen mehr Pflegefutter, zeigen weniger deutliche Brunstsymptome, usw. Andere Hinweise für Klauenprobleme sind ein schlürfender Gang, das ständige abwechselnde Belasten der Beine und ein veränderter Stand der Klauen (kuhhessiger oder bodennaher Stand, auf der Spitze stehen).
Infektiöse Klauenerkrankungen wie bspw. die Mortellarosche Krankheit, Ballenhornfäule und Zwischenklauenentzündung werden durch Bakterien verursacht, die im Rindermist vorkommen. Darüber hinaus spielen die Nahrung und Stallhaltung eine wichtige Rolle. Einige Klauenerkrankungen, wie bspw. Sohlengeschwüre und Tylom können nach einer infektiösen Klauenerkrankung (schwere Ballenhornfäule und Mortellarosche Krankheit) entstehen.
Lahmheit verursacht große Schäden in Milchviehbetrieben. Diese Schäden kann in unmittelbaren wirtschaftlichen Schaden (Behandlungskosten und keine Lieferung der Milch von kranken oder behandelten Kühen) und indirekten Schaden (niedrigere Milchproduktion, verminderte Fruchtbarkeit und vorzeitiges Ausscheiden) unterteilt werden. Diese Schäden können zwischen 100 und 300 Euro oder mehr pro lahmende Kuh variieren. Die Unterschiede der Schäden zwischen den Betrieben mit viel und mit wenig Klauenproblemen sind beachtlich groß. Der Schaden von Betrieben mit den geringsten Problemen (weniger als 5 % lahmende Kühe auf Jahrbasis) beträgt ungefähr 10sfr pro durchschnittlich anwesende Kuh. Der Schaden bei einem durchschnittlichen Betrieb beträgt ganze 53sfr pro durchschnittlich anwesende Kuh (Bruijnis, WUR 2010). Eine Verbesserung der Klauengesundheit kann also viel Geld einsparen. Eine gute Klauengesundheit trägt auch zum Wohlergehen der Tiere und einer Arbeitserleichterung im Betrieb bei.
Veearts.nl, GDdiergezondheid.nl (2017)
Grondman,W., et al., Beslissen van kalf tot koe, NRS BV, Arnhem (2006)

Pietix
Zur Hilfe bei Lähmungserscheinungen, bei Milchkühen: 10g pro Tier und Tag in der Tagesration, durchgehend während der gesamten Dauer der Milchabgabe. Die Mortellarokrankheit (Dermatitis Digitalis) ist eine multifaktorielle Erkrankung infektiösen Charakters, die eine schmerzhafte Hautentzündung am Unterfuß von Rindern auslöst und so das Auftreten von Lähmungserscheinungen begünstigt. Wir bieten mit dem Ergänzungsfuttermittel „Pietix“ eine patentierte Lösung zur Hilfe bei Lähmungserscheinungen. Die synergistische Wirkung der verwendeten pflanzlichen Wirkstoffe basiert hierbei auf den folgenden 3 Prinzipien: Regulieren des ausgelösten oxidativen Stress, Kontrollieren der Entzündungsreaktion und Stärken der Immunabwehr. Pietix bewährt sich in der Praxis besonders wenn es präventiv und kontinuierlich angewendet wurde, das üblicherweise bekannte Wiederauftreten der Mortellarokrankheit (normalerweise 21-28 Tage nach „Behandlungserfolg“) kann so vermieden werden.